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Wenn der Tisch nicht mehr gedeckt wird,
weil ohne Hunger das nicht taugt…
Wenn die Schönheit nicht perfekt ist
und das Spiegelbild auslaugt…
Wenn die Wohnung zur Natur wird
und das Bett zum Wiesengrund…
Die Sonne dein Schlendern stört
- das Graue wirkt jetzt bunt.
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Doch die Zeit, die heilt Wunder,
das sagt Jeder, der´s nicht kennt,
wenn die Seele nichts zu tun hat
und man den ganzen Tag nur flennt.
Wer nicht verstehen will,
das Alltag auch zum Sterben animiert
und man einfach immer weniger verspürt…
Wenn´s Dich friert,
weil nichts führt…
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„Da hilft Arbeit, Arbeit, Arbeit!“,
sagt der Bauer und schläft ein.
„Da hilft Geld und nochmals Geld!“,
meint der Bänker und trinkt Wein.
„Reiß Dich einfach mal zusammen!“,
grölt die Mutter und bleibt klein.
Und dein Freund würde gern auch ein and´rer sein…
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Und die Zeit, die heilt Wunder,
doch das nimmt nur dann die Angst,
wenn die Seele nichts zu tun hat
oder Du durch´s Bierchen schwankst…
So erlebt man die Momente,
als ob sie ein ganzes Leben wär´n,
und der Sinn des Universum ist nicht zu klär´n.
Jeder Stern
scheint zu fern…
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Wenn Dich Kinderaugen schmerzen,
die Dich anschaun, klar und still,
dann liegt es vielleicht am Herzen,
das nicht mehr allein sein will.
Ohne Hoffnung, ohne Zukunft,
Perspektive ist ein spiel…
Das Kämpfen mit dem Hier und Jetzt,
grad das bedeutet viel.
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Und wie weit reicht der Plunder,
den die Zeit für Dich anhäuft?
Nie mehr,
als das Meer
und der Weg, den man hinläuft!
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TD 06
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